10. Etappe: Ulan Ude. Endlich. Wir haben ihn gefunden.

Was wussten wir bisher von Ulan Ude? Naja, ein junger Russe, den wir im Zug getroffen hatten und dem wir von unseren Reiseplänen erzählt hatten, brach in ein lang anhaltendes, lautes Klagen aus („Noooo! No, no, no, no, nooooooooo! Not Ulan Ude, noooooo!!“). Und: hier steht er. Der größte Leninkopf der Welt.

Johannes am Ziel seiner Träume. Fast acht Meter ist er hoch, vierzig Tonnen schwer

und steht zusätzlich noch auf einem ziemlich hohen Steinsockel.

Da wir nur einen Abend in Ulan Ude hatten, war das tatsächlich neben etwas zu essen und einem kurzen Spaziergang durch die Stadt die einzige atemberaubende Erfahrung, die wir hier gemacht haben.

Wobei… um ehrlich zu sein, war da eben zum einen noch die halbe Stunde, in der wir drei jungen Kellnerinnen unentwegt die Schamesröte ins Gesicht trieben bis sie sich minutenlang unter dem Tresen versteckten weil ihnen so peinlich war, dass sie kein Englisch sprachen und zum anderen die sowohl haptisch (interessantes Leinen-Papier-Klebe-Gefühl) als auch optisch überaus ansprechende Tapete unseres Hotelzimmers (wo wir in Ermangelung eines anderen Angebotes ein Dreibettzimmer gebucht und eines mit einem einzigen 1,20m Bett bekommen hatten – kuschelig :)).

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