Blog Special Edition 1: Die WM und der Wolfi

Nachdem wir uns zufällig genau zu dem Zeitpunkt nach Russland aufmachten, zu dem hier die bisher teuerste WM ever stattfand, müssen natürlich auch dazu ein paar Worte verloren werden.

Praktischerweise waren die WM-Fans aus dem Ausland meist auf einen Blick erkennbar, und zwar dank der brillanten Idee der „Fan-ID“, gleichzeitig eine Art vereinfachtes Visum, Eintrittskarte zum Spiel, Pass für die öffentlichen Verkehrsmittel am Tag des Spiels – und, und, und.

In den Städten, in denen (in den wunderschön großen neu erbauten Stadien) WM-Spiele stattfanden (also auf unserer Route St. Petersburg, Moskau, Nischni Novgorod, Jekaterinburg), war jeweils ein riesiger organisatorischer Aufwand betrieben worden, um den Fans alles einfacher und… sicherer zu machen.

Sicherheitskontrollen an jeder Ecke und jedem Eingang, Polizei wo das Auge hinsah, aber auch ein Haufen an Volunteers und Infoständen, Ausschilderungen auf englisch in Metro und Stadt was wo und wo lang, Infomaterial in allen möglichen Sprachen usw.

In den Städten gab es jeweils auch eine FIFA-FAN-Fest Area, also Public viewing, und zwar mit waschechtem alkoholhaltigem Bier (Bud) – was in manchen Städten dazu führte, dass im Umkreis des Fanfestes der Verkauf von Alkohol in den Supermärkten verboten war – praktisch.

Einen kleinen Narren haben wir gefressen an Zabivaka, dem Maskottchen, in Form eines Wolfes.

Achtung, Zitat von der FIFA-Seite:

„Zabivaka™ bedeutet auf Russisch „Der einen Treffer erzielt“ und ist damit ein ausgesprochen passender Name für diesen Wolf, der Lebensfreude, Charm und Selbstsicherheit ausstrahlt. […] Der Name „Zabivaka™“ wurde erst nach einem ausgesprochen kreativen Auswahlverfahren mit der größten Öffentlichkeitsbeteiligung in der Geschichte der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ vergeben.

Mehr als eine Million Russen gaben während des monatelangen Abstimmungszeitraums auf **FIFA.com **ihre Stimme ab, und die Bekanntgabe des Ergebnisses erfolgte im Rahmen einer Liveshow auf Channel One Russia.“

Man kann Zabivaka natürlich auch auf Facebook folgen, denn er ist ein Botschafter für Russland!

Ah übrigens – als Russland aus dem Viertelfinale ausschied, waren wir gerade in Moskau. Die armen Russen waren zu Tode betrübt und konnten einem wirklich leid tun – ca. zehn Minuten lang. Dann ging das Gefeiere einfach weiter, als hätten sie gewonnen, alle waren wieder fröhlich und nachdem Frankreich das Finale gewonnen hatte, brandete ein „Ро-сси-я! Ро-сси-я!“-Chor auf (Russland, Russland!).

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