2. Etappe: Moskau

Nach ca. 5 mehr oder weniger erholsamen Stunden Schlaf im Zug (Erkenntnisse: Johannes ist zu lang für die Liegen, russische Mitreisende des nachts eher rabiat gegen Füße krachend als umsichtig ausweichend, dafür der Zug aber überraschend sauber und auch sonst komfortabler als gedacht) haben wir heute Morgen um kurz vor 07:00h Moskau erreicht.Da wir erst um 14:00 Uhr ins Hotel einchecken konnten (wie uns der freundliche Mann an der Rezeption in einem armeeähnlichen Befehlston nahe brachte), sind wir dann einfach erstmal direkt zum Kreml. Tja…. als wir dachten, St. Petersburg wäre weitläufig, hätten wir Moskau mit seinen riesigen Lebkuchenhäusern noch nicht gesehen. Sehr beeindruckend und als ob man durch ein Süßigkeitenzuckerland schlendern würde – mit sehr französischem Touch.Ach ja – die Moskauer Metro ist wirklich an manchen Stationen wunderschön und sehr beeindruckend- vielleicht wirklich die schönste der Welt.Da wir die russische Sprache inzwischen quasi fließend beherrschen (wir lernen jeden Tag ein neues Wort und können somit inzwischen schon ca. fünf Wörter), haben wir eigentlich keine Verständigungsprobleme :). Nein – tatsächlich sprechen bisher alle ein bisschen englisch… spannend wird’s dann wahrscheinlich in den nächsten Städten – alle Russen, mit denen wir bisher ein bisschen Smalltalk gemacht haben sind eine Mischung aus erschrocken, begeistert und neidisch dass wir tatsächlich planen, mit dieser Eisenbahn zu fahren. Scheinbar auch etwas, was man sich als Russe hin und wieder vornimmt, was man dann aber nicht macht (ist ja doch auch weit…).

2 Gedanken zu „2. Etappe: Moskau“

  1. Hey Ihr beiden, sieht nach dem Beginn einer genialen Reise aus. War der Zug nun bereits die Transsib? Dann hättest Du ja noch viele freundliche Kontakte mit russischen Reisenden, die an Deine Beine stoßen :).

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